Silke Geßlein - Leben und Lernen mit mehr Zufriedenheit und Freude

Silke Geßlein – Leben und Lernen mit mehr Zufriedenheit und Freude

Mein Name ist Silke Geßlein. Ich möchte dir hier etwas über mich erzählen, damit du weißt, mit wem du es zu tun hast, wenn du zu mir in die Praxis kommst oder eine meiner Veröffentlichungen liest. Mein Lebensmotto ist: Leben und Lernen mit mehr Zufriedenheit und Freude. Und das möchte ich dir genauer erklären.

Zuerst ein paar private Details

Ich bin 54 Jahre alt, habe vier erwachsene Kinder und zwei Enkel. Sie sind fast 5 und fast 2. Wenn möglich, fahre ich einmal pro Woche zu ihnen und wir verbringen einen Nachmittag zusammen. Mit 46 verwitwet, lebe ich jetzt mit meinem inzwischen auch schon wieder langjährigen Lebenspartner glücklich in Nordendorf, zwischen Augsburg und Donauwörth.

Meine Leidenschaft ist das Schreiben. Ich liebe es, Geschichten zu erfinden und arbeite gerade an einem Kinderbuch. Insbesondere Märchen und Fantasy mag ich besonders, aber auch Dinge aus meinem Leben verarbeite ich, indem ich daraus Geschichten mache. Aus diesem Grund lese ich natürlich gerne und viel, im Moment fast nur Kinder- und Jugendbücher.

Das Grundthema meines aktuellen Schreibprojekts – und ich würde sagen aller meiner Geschichten ist Leben und Lernen mit mehr Zufriedenheit und Freude. Meine Helden und Heldinnen streben nach Glück und versuchen es trotz aller Widrigkeiten zu erreichen.

Ja und dieses Thema beschäftigt mich schon mein ganzes Leben lang und durchzieht meinen Beruf, mein Schreiben aber auch mein Privatleben. Für dieses Lebensmotto habe ich am Ende meines Pädagogikstudiums einen Überbegriff gefunden: 

Lebenskunst – Leben und Lernen mit mehr Zufriedenheit und Freude

Zu diesem Lebensmotto habe ich bereits ein Sachbuch geschrieben und eine CD gemacht. Wenn dich das näher interessiert, dann schau bitte hier: es ist eine Selbsthilfe-Methode, die alltagstauglich zu mehr Freude, Zufriedenheit und Glück verhilft. Sie heißt Heilpulsieren. Das Heilpulsieren ist eher für spirituelle Menschen gedacht. Dies ist jedoch keine Voraussetzung, um es anzuwenden.

Interessieren dich weitere Veröffentlichungen von mir, schau bitte hier. Unter anderem findest du dort einen wissenschaftlichen Artikel von mir über Emotionen im Online-Lernen.

Außerdem gibt es noch meinen Blog. Der ist natürlich auch nach meinem Lebensmotto benannt. Bitte hier klicken.

Ganzheitliche Therapie als Berufung

Nach meinem Abitur bin ich früh Mutter geworden und das hat mir so viel Freude gemacht, dass ich vier Kinder bekommen habe. Doch dies hat mich geistig nicht ausgelastet. Meine Intelligenz wollte auch gefordert werden. Ich wollte und will immer neues Lernen und brauche Herausforderungen, um glücklich zu sein. Deswegen habe ich schnell angefangen, Kurse und Seminare zu besuchen und tue dies immer noch mit großer Leidenschaft. Auch wollte ich natürlich einen eigenen Beruf haben und nicht von meinem Mann abhängig sein.

Als meine kleinste Tochter 3 Jahre alt war, habe ich bei einer Heilpraktikerin hospitiert und auf schnellstmöglichem Weg diese Ausbildung absolviert und die Überprüfung beim Gesundheitsamt sogar gleich auf Anhieb bestanden. Da gab es schon damals eine Durchfallrate von mehr als 80 %. Um das neben meinen Kindern zu schaffen, hatte ich Kurse über Lernmethoden, Schnell-Lesemethoden und mentale Prüfungsvorbereitung besucht und das auch angewendet.

Als ich dann den Bescheid hatte, eine Heilpraktikerpraxis führen zu dürfen, beherrschte ich schon einige Therapiemethoden und habe gleich meine Praxis in unserem Haus eröffnet. Die ersten Patienten waren Kinder und Babys und ihre Familien. Ich bin froh, dass ich jetzt zu dieser Klienten-Gruppe zurückgefunden habe, denn diese Arbeit macht mir besonders viel Freude.

Bei meiner Arbeit als Heilpraktikerin war und ist es mir ein Anliegen, ganzheitlich zu denken, also Körper, Seele (Gefühle) und Geist (Denken und Mindset) mit einzubeziehen. Deswegen hatte ich eine Webseite, die Ganzheitlich Gesundsein hieß.

Nachdem mein Mann und Partner seit Jugendtagen gestorben war, brauchte ich einen Neuanfang und studierte Pädagogik. Das Studium schloss ich 2018 mit dem Bachelor ab.

Gleichzeit absolvierte ich eine Weiterbildung zur systemischen Beraterin und intensivierte meine psychotherapeutischen Methoden, insbesondere EMDR – Traumatherapie.

Ich wollte gerne die Erfahrung machen, in einem Team zu arbeiten, musste jedoch einsehen, dass ich dafür zu introvertiert und zu eigenwillig bin. Auch sind die Teammitglieder nicht damit zurecht gekommen, dass ich hochsensibel bin. Deswegen bin ich dann doch selbstständig geblieben.

Meine Hochsensibilität fordert von mir kürzere Arbeitszeiten und vermehrte Pausen – zumindest wenn ich mit Patienten und Klienten arbeite. So brauche ich eben zwei Berufe und kann nicht nur Therapeutin sein. Ich brauche viel Zeit für mich. Die kann ich dann zum Lesen, Lernen oder Schreiben nutzen. Höre ich da nicht auf mich, werde ich sofort krank. Als Kind habe ich die Hälfte der Schulzeit zuhause im Bett verbracht. Als junge Frau wurde es besser und jetzt bin ich kaum mehr krank, weil ich mir die Auszeiten so nehme, dass ich mich nicht selbst stresse und von meinem Umfeld stressen lasse. Aber das war ein langer Lernprozess.

Von Erwachsenen zu Kindern und Jugendlichen

Ein Gespräch mit meiner ältesten Freundin – wir kennen uns seit der 3. Klasse – hat mir dann den Weg gewiesen, wie es nach meinem Studium weitergeht. Sie hat selbst spät studiert und arbeitet nun sehr glücklich als Lehrerin.

Eigentlich war ich überzeugt, meine Passion wäre die Arbeit mit Erwachsenen. Ich hatte während meines Studiums mal Jugendliche der 8. und 9. Klasse in einem Kunstprojekt unterrichtet und es fiel mir sehr schwer, mit ihrer Motivationslosigkeit umzugehen. Ich hatte es nicht geschafft, sie zu begeistern. Da stand mein Entschluss fest, dass dies nichts für mich sein kann. Daraufhin hatte ich mich auf Erwachsenenpädagogik und Online-Lernen spezialisiert. Das war der Stand, als wir uns trafen.

Sie erzählte mir von ihrer Arbeit und dass eine längere Beziehung zu Kindern so bereichernd ist. Das konnte ich gut nachvollziehen, hatte es aber bisher nur mit meinen eigenen Kindern erlebt, mit Fremden nicht. Und mit meinen Therapie-Kindern hatte ich es gar nicht versucht, eine gute Beziehung aufzubauen. Auch nicht mit den Jugendlichen während des Kunstprojekts. Aber genau da liegt der Schlüssel, so weiß ich jetzt.

Ja, und meine Freundin schilderte mir auch, wie riesig der Bedarf für Pädagogen ist, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Also gab ich der Arbeit mit Kindern eine neue Chance und erinnerte mich an meine therapeutischen Anfänge, bei denen mein Schwerpunkt die Kinderheilkunde gewesen war.

Ganzheitliche Lerntherapie – mein größtes Glück

Lehrerin habe ich sofort wieder verworfen. Vielleicht hätte ich es werden können, aber da hätte ich die ganze Heilpraktiker- und Therapieseite von mir aufgeben müssen. Das wollte ich in keinem Fall. Auch denke ich, dass meine Hochsensibilität mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Aprobierte Kinder- und Jugendpsychotherapeutin wäre eine Option gewesen, aber ich hätte ein Masterstudium und eine Therapeuten-Ausbildung draufsetzen müssen. Dazu war ich zu alt und wusste schon zuviel über Therapie, so war mein Gefühl.

Schließlich entdeckte ich den Beruf der Lerntherapeutin und er vereinte die Lehrerin mit der Therapeutin. Also besuchte ich gleich mehrere Weiterbildungen von verschiedenen Anbietern. Es folgte eine Hospitation in Diedorf bei Birgit Hoch. Wer darüber etwas lesen will, klickt bitte hier.

Mit Legasthenie und ADS kannte ich mich sowieso aus, da eines meiner Kinder beides hatte und ich selbst eine Rechtschreibschwäche habe sowie eine Noten-Legasthenie (Musik).  Wenn ich die nicht hätte, wäre ich vielleicht Musikerin geworden. Ich bin zwar sehr musikalisch, aber konnte immer nur mit größten Mühen nach Noten spielen. Wahrscheinlich bin ich legasthenisch, aber da ich in meinem Leben sehr gut gefördert wurde (meine Mutter war Grundschullehrerin) und immer schon eine große Liebe zu Büchern hatte, denke ich, dass ich die Legasthenie früh kompensieren konnte und es deswegen nie aufgefallen ist. Aber die Rechtschreibschwäche in Deutsch sowie Fremdsprachen habe ich bis heute und es passiert mir manchmal, dass die Fehler der Kinder mich so verwirren, dass ich dann nachschauen muss, wie ein Wort geschrieben wird. Deswegen bitte ich, Fehler hier auf den Webseiten zu verzeihen. Und vermutlich habe ich ebenfalls ADS. Aber ich bin nicht getestet. Doch ich neige immer noch dazu, mit den Gedanken wegzudriften, wenn mich etwas nicht interessiert und schwebe dann in anderen Welten.

Das Thema Gehirn und Lernen war schon immer mein Steckenpferd. Fremdsprachen ebenfalls. Viele Jahre hatte ich Nachhilfe gegeben, vorwiegend in Mathe. Ich hatte also die besten Voraussetzungen für diesen tollen Beruf.

Was mir am Besten gefällt in der Arbeit als Lerntherapeutin? Meine Therapiekinder kommen nicht nur ab und zu. Ich begleite sie über ein oder zwei Jahre wöchentlich. Wir arbeiten, spielen, sind kreativ und haben viel Spaß zusammen. Und ich sehe, wie sie sich entwickeln und langsam aber stetig besser werden. Natürlich gibt es auch Rückschläge, aber die gehören zu einem Lernprozess dazu. Und ich weiß es von meinem Sohn und mir selbst: es ist möglich auch mit großen Schwächen einen guten Platz im Leben zu finden.

Nun habe ich endlich meinen Traumberuf gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar. Weil Lebenslanges Lernen einen Teil meines Selbst ausmacht, bleibe ich dort aber nicht stehen. Ich habe die Lerntherapie noch erweitert mit therapeutischem Zaubern®, „Ich schaffs“ von Ben Furman, der Familienarbeit mit Tieren bei Trennungs- und Scheidungsproblemen uvm. So ist es zu einem runden Paket gewachsen, das Körper, Seele und Geist mit einbezieht. Auch die Eltern oder die ganze Familie können zu mir kommen und bekommen Unterstützung.

Therapeutische Geschichten

Und – um an den Anfang dieser Seite zurück zu kommen, zu meiner Leidenschaft Geschichten zu schreiben – ich kenne die Kinder, die ich zum Lesen begeistern möchte nun ganz persönlich. Ich weiß um ihre Nöte, was sie interessiert und wie sie leben.  So denke ich, dass auch meine Geschichten, egal ob im therapeutischen oder im unterhaltenden Kontext,  die kleinen Herzen berühren und zum Leuchten bringen.

Und da Geschichten schon immer auch zur Heilung und Therapie eingesetzt wurden, habe ich nun angefangen, therapeutische Geschichten zu schreiben und zu veröffentlichen. Ein paar findest du hier. Lass dich überraschen.

Dann freue ich mich, dich in irgendeiner Form persönlich kennenzulernen. Ruf mich an oder schreib mir. Psst – du weißt ja, Schreiben ist meine Leidenschaft, auch das Email-Schreiben gehört dazu.

Berufliche Vita

Seit 1988: Ausbildungen in Gesundheitsthemen, Tanz- und Musiktherapie, Ernährung, Feng Shui und Psychologie, ganzheitlichen Therapiemethoden, Hypnose, Psychotherapie, Traumatherapie und Lernmethoden

April 1998: Heilpraktiker-Überprüfung beim Gesundheitsamt München-Land

Seit Mai 1998: Selbständig in eigener Praxis – bis 2012 in Schrobenhausen, 2013 bis 2016 in Neuburg an der Donau, danach in Nordendorf zwischen Augsburg und Donauwörth

Ab 1998: Dozentin in der Erwachsenenbildung – verschiedene Volkshochschulen (Schrobenhausen, Neuburg, Eichstätt, Augsburg Land), private Heilpraktikerschulen sowie in eigener Organisation.

Seit 2010 Buch-Autorin, Veröffentlichungen siehe meine Autoren-Webseite.

2013 bis 2018 Studium Pädagogik / Bildungswissenschaft (B.A.) an der Fernuniversität Hagen in Teilzeit.

Seit Dez. 2017: Geschäftsführerin der Firma Lebenskunst Wege GmbH, die meine Veröffentlichungen publiziert (vormals wurde ich bei Herzensweg-Bücher Verlag Silke Geßlein verlegt).

2017 bis 2019 Weiterbildung zur systemischen Beraterin (DGSF) – Systemisches Institut Augsburg Volkmar Abt

Ab 2019 verschiedene Weiterbildungen zur Lerntherapeutin:

  • „Lerncoach“ bei Heilpraktikerschule Isolde Richter (Legasthenie- und Dyskalkulie hat jeweils 1/3 der Ausbildung ausgemacht, das letzte 1/3 war Motivation, Entspannung, Elterngespräche usw.)
  • „Dyskalkulie“ mit Dr. Petra Küspert
  • „Legasthenie“ mit Dr. Petra Küspert
  • „Erste Schritte im Lerncoaching“ mit M.A. Petra Rodenberg (Lern-Ort)
  • „Lernmotivation und -strategien“ mit Dr. Konstanze Schardt und Dr. Kerstin Haberkorn
  • Systemische Kindertherapie mit Dr. Konstanze Schardt
  • Elternberatung mit Dr. Konstanze Schardt
  • M.A. Petra Rodenberg (Lern-Ort) Legasthenietrainer
  • EÖDL Legasthenietrainer i.A.
  • M.A. Petra Rodenberg (Lern-Ort) Dyskalkulietrainer i.A.
  • M.A. Petra Rodenberg (Lern-Ort) Lerncoach i.A.
  • BVL- zertifizierte Weiterbildung zur integrativen Lerntherapeutin am Institut Systi i.A.

  • Silke Geßlein – Leben und Lernen mit mehr Zufriedenheit und Freude: Silke Geßlein

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